Workshop “Ludic Boredom” Announcement

We are pleased to invite you to the workshop “Ludic Boredom”

The workshop will explore the social, cultural, and philosophical implications of boredom in relation to play and work, technology, media, and computer games with the goal of developing an international collaboration that establishes an innovative interdisciplinary research program to examine the undertheorized phenomenon of ludic boredom in depth.
Paradoxically, boredom seems to lie at the heart of thecurrent culture of constant connectivity and productivity enhanced by digital media. Each potential momentof boredom is at the same time a possibility for monetization – advertisements, casual games, social media,and other pushed notifications, all seem to be competing for our attention, which could otherwise be suspended in blissfully prolonged recreational “Langeweile”. Boredom becomes particularly interesting inrelation to play and digital games, which are supposed to serve as an antidote. The workshop is furthermore characterized by its international speakers, thanks to the in-house funding line of the University of Potsdam, KoUP.

Time: June 1, 2018

Place: ZeM – Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaften, Hermann-Elflein-Straße 18, 14467 Potsdam

Program

10:00 – 10:30 Opening address, organizational remarks, Sebastian Möring & Sonia Fizek

10:30 – 11:15 Fabian Goppelsröder (FU Berlin, Germany): “Waiting for the Moment that never comes…Ludic Boredom and the Aesthetics of Fatigue in the 24/7 Society”

11:15 – 12:30 Tom Apperley (Deakin University, Australia): “Random & Boring”

12:30 – 13:15 Sonia Fizek (Abertay University, Scotland): “Boredom and Background: Towards an ambient aesthetics of games”

13:15 – 14:45 Lunch break

14:45 – 15:30 Sybille Lammes (Leiden University, Netherlands): “Boredom in play: On ludic languor, nothingness and ennui”

15:30 – 16:15 Olli Tapio Leino (City University of Hong Kong, China): “On the material origins of ludic boredom as a totalizing attitude toward the game world. An existential-ludological analysis”

16:15 – 16:30 Coffee break

16:30 – 17:15 Tomasz Z. Majkowski (Jagiellonian University, Poland): “Boredom, power and discipline”

17:15 – 18:00 Sebastian Möring (University of Potsdam, Germany): “On the relation of boredom and care in computer game play from an existential ludological perspective“

18:00 Closing remarks

The workshop language is English.

Please register with Lydia Kray (DIGAREC, University of Potsam) if you wish to attend the workshop: kray@uni-potsdam.de.

The order of the speakers may be subject to change. For the most updated program please refer to www.digarec.de.

In cooperation with: University of Potsdam, FH Potsdam, EMW (European Media Studies), DIGAREC and ZEM

Studierende der Europäischen Medienwissenschaft entwickeln Medienpreis Games

Studierende der Europäischen Medienwissenschaft (EMW) – dem Kooperationsstudiengang der Universität und Fachhochschule Potsdam haben den Medienpreis Games konzipiert und seine Verleihung umgesetzt. Dieser Preis honoriert herausragende Beiträge von Journalist*innen zum Thema Computerspiele, die 2017 entstanden sind, und soll für die zukünftige Arbeit am Thema ermutigen.

Die Idee und das Konzept für den Medienpreis entstanden in einem Projektseminar, das Tim Rittmann von Booster Space, den Organisatoren der gamesweekberlin, in der EMW im vergangenen Wintersemester angeboten hat:

“Für mich war es etwas ganz besonderes, gemeinsam mit Tim Rittmann von Booster Space, Matthias Huber von der Süddeutschen Zeitung und Kommiliton*innen der EMW den ersten Preis für herausragenden Game-Journalismus zu entwickeln und umzusetzen. Mit insgesamt 121 Einreichungen waren wir sehr zufrieden, da nicht nur sehr viele, sondern auch sehr viele hochwertige Einreichungen mit dabei waren, die unserer Jury ihre Aufgabe nicht leicht gemacht haben. Ich glaube, mit dem Medienpreis Games leisten wir einen Beitrag, dem Journalismus über Computerspiele mehr Aufmerksamkeit und Achtung entgegen zu bringen, die er – ohne Frage – verdient”, resümiert Svenja Milautzcki, eine der Teilnehmenden des Seminars, die Entstehung und Vergabe des Medienpreises Games.

Die positive Resonanz auf den Preis zeigt, dass Computerspiele in der Gesellschaft angekommen sind und dass differenzierte journalistische Betrachtungen dieses Mediums ein Publikum haben, ernstgenommen werden und deshalb förderungswürdig sind. Diese Entwicklung ist sicher auch auf die seit Mitte der 2000er Jahre zunehmend intensivierte Erforschung von Computerspielen in Deutschland zurückzuführen. In der Europäischen Medienwissenschaft sind die vielfältigen Facetten des Mediums Computerspiel schon seit langem ein fester Bestandteil des Seminarangebots und in der Forschung: „Computerspiele gehören zu den populärsten und einflussreichsten Medien der Gegenwart und bilden seit über 10 Jahren einen Schwerpunkt unserer Forschung und Lehre in Potsdam. Darum freut es mich ganz besonders, dass von nun an der “Medienpreis Games“ davon auf ganz eigene Weise Zeugnis ablegt: als Anerkennung dieser Medien- und Kunstform, als Ausdruck des Engagements unserer Studierenden sowie als Zeichen der richtungsweisenden Kooperation mit Booster Space und der gamesweekberlin”, führt Prof. Dr. Jan Distelmeyer, Studiendekan der EMW aus.

Die Computerspieleforschung wird an der Universität Potsdam seit 2008 vor allem durch das DIGAREC – Digital Games Research Center vertreten, das die Zusammenarbeit mit Booster Space und den Studierenden der EMW initiiert hat. “Die EMW und das DIGAREC sehen sich in der Verantwortung, das Medium und das Kulturgut Computerspiel wissenschaftlich zu begleiten, zu hinterfragen und zu fördern. Der Medienpreis Games und die Zusammenarbeit mit den entsprechenden Institutionen und Akteur*innen ist für die Universität Potsdam und die Fachhochschule Potsdam und deren Studierende eine Bereicherung und bindet sie an aktuelles Kulturgeschehen und dessen Erforschung. Wir sind froh, dass wir mit unseren Kontakten in die Berliner und Brandenburger Gamesbranche diese Kooperation initiieren konnten, die mit der Verleihung des Medienpreises Games nun ein so tolles und kulturell wie gesellschaftlich wichtiges Ergebnis liefert”, sagt Dr. Sebastian Möring, Koordinator des DIGAREC.

Der Medienpreis Games wurde am 23.4.2018 im Rahmen der Eröffnung der gamesweekberlin in vier Kategorien feierlich vergeben: Review, Audio, Video und Text.

In der Kategorie Review gewann der Text „Seekrank im Büro“ von Jan Boyarin. Er erschien in der WASD (https://wasd-magazin.de/leseproben/leseprobe-seekrank-im-buero/).

Gewinner der Kategorie Audio ist der Podcast mit dem Titel „Die Evolution von Thumper“ von Daniel Ziegener, der bei Superlevel erschienen ist (https://superlevel.de/audio/afk-010-die-evolution-von-thumper/).

Die Kategorie Video gewann Robin Schweiger mit dem Beitrag „Ultraviolence & häusliche Gewalt: Sonys thematisches Schleudertrauma“, der auf dem Online-Magazin Hooked erschienen ist (https://www.hookedmagazin.de/blog/2017/11/02/ultraviolence-haeusliche-gewalt-sonys-thematisches-schleudertrauma/).

Mit ihrem Text „Ork hinter Gittern“ gewann Hannah Knuth in der Kategorie „Text“. Der Text erschien auf ZEIT ONLINE (https://www.zeit.de/digital/games/2017-05/games-im-gefaengnis-videospiele-sicherheitsverwahrung).

Wir beglückwünschen die Preisträger*innen und freuen uns auf zukünftige Kooperationen der Potsdamer Hochschulen und Studierenden mit Booster Space und Akteur*innen aus Computerspieleforschung sowie der Gamesbranche.

 

Kontakt:

Dr. Sebastian Möring

Koordinator des DIGAREC – Digital Games Research Center

Universität Potsdam

Am Neuen Palais 10

14469 Potsdam

smoering@uni-potsdam.de

0331 977-1476

http://www.digarec.de

 

Prof. Dr. Jan Distelmeyer

Studiendekan EMW

Fachhochschule Potsdam

Kiepenheuerallee 5

14469 Potsdam

distelmeyer@fh-potsdam.de

www.emw.eu

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