OPEN WORLDS PANEL – Freitag 9. Mai 2009

Wir freuen uns mitteilen zu können, dass Richard Bartle, der Vater der Mehrspieler-Online-Welten, auf unserem OPEN WORLDS PANEL am 9. Mai 2008 um 18 Uhr die Eröffnungsrede halten wird. In der Universität Potsdam am Neuen Palais diskutiert Richard Bartle zusammen mit Frank Campbell von Mindark (Göteborg), Mirko Caspar von Metaversum (Berlin) und Dirk Weyel von Frogster Interactive Pictures (Berlin) die Zukunft von offenen virtuellen Welten und deren Potential für Industrie und Forschung.

Prof. Ulrich Weinberg vom Hasso Plattner-Institut moderiert diesen Dialog zwischen Industrie und Akademie. Offene virtuelle Welten wie Second Life und Entropia Universe bilden eine Alternative zum text- und bildbasierten Internet. Für den Aufbau und die Pflege sozialer Netzwerke gelten sie schon heute als wichtige Kommunikationsplattformen.

Richard Bartle diskutiert beim OPEN WORLDS PANEL das Potential offener virtueller Welten. Der Gründervater der Online-Welten entwickelte 1978 im Alter von 18 Jahren das erste MUD (Multi User Dungeon). Heute ist er ein anerkannter Autor und Professor für Game Design an der Universität Essex.

Frank Campbell ist Verantwortlicher für Marketing und PR bei MindArk, Göteborg, Schweden. Das Unternehmen hat die Online-Welt Entropia Universe entwickelt, die mit der CryEngine 2 neue Standards im Bereich der Computerspielgrafik setzt.

Dirk Weyel ist Vorstand der Berliner Publishers Frogster Interactive Pictures AG, die schon früh ihr Portfolio um Massively Multiplayer Online Games erweitert haben.

Dr. Mirko Caspar ist Marketingchef von Metaversum, einer ebenfalls in Berlin ansässigen Entwicklerfirma, die mit ihrer ambitionierten 3D Online-Welt Twinity das virtuelle mit dem realen Leben verschmelzen lassen.

Prof. Ulrich Weinberg ist Leiter der School of Design Thinking am Hasso Plattner Institut in Potsdam.

Im Namen der Veranstalter, das Forschungsnetzwerk DIGAREC und die Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH, laden Dieter Mersch und Petra Müller alle Gäste herzlich zum anschließenden Empfang ein. Der Eintritt ist frei.

Die Veranstaltung ist gemeinsamer Programmpunkt der internationalen Konferenz „The Philosophy of Computer Games“, der Deutschen Gamestage und der „6. Quo Vadis Entwicklerkonferenz“.

Universität Potsdam
Institut für Künste und Medien
Europäische Medienwissenschaft
Am Neuen Palais 10
D-14469 Potsdam
Fon: +49 177 4665360
presse (at) digarec.net

http://gamephilosophy.org/

DIGAREC präsentiert das Wissenschaftsforum der Deutschen Gamestage 2009

Termin: Dienstag, 21. April und am Mittwoch, 22. April
Ort: URANIA, An der Urania 17; 10787 Berlin
Der Eintritt für den Eröffnungstag ist nach Anmeldung unter www.deutsche-gamestage.de kostenfrei!

Im Rahmen der dritten Deutschen Gamestage und der Entwicklerkonferenz Quo Vadis in der Urania in Berlin beleuchtet am Eröffnungstag, Dienstag, 21. April 2009, das Wissenschaftsforum innovative Strategien der Computerspielentwicklung sowie neueste Ergebnisse aus der wissenschaftlichen Theorie. Das Forum positioniert sich inmitten des Schwerpunkts der diesjährigen Deutschen Gamestage, die das aktuelle Spannungsfeld der Branche zwischen positiven wirtschaftlichen Prognosen in Krisenzeiten und gesellschafts-politischen Fragestellungen markiert.

Das interdisziplinäre Wissenschaftsforum präsentiert Sprecher aus der Informatik, Philosophie, Psychologie und Soziologie wie Steffen Walz (ETH Zürich), Michael Zöllner (Fraunhofer IGD, Darmstadt), Michael Mosel (Universität Marburg), Amos (VM-People) u.a. Am Dienstag Vormittag steht das Forum unter dem Zeichen: “Real, sozial und mobil: Computerspiele über den Bildschirm hinaus”, während am Nachmittag das Thema “Computerspiele in Forschung und Wissenschaft: Von High Tech bis Philosophie” diskutiert wird.

Unter der Überschrift „Future Games. Leben, Lernen, Arbeiten, Spielen im 21. Jahrhundert spricht Zukunftsforscher Matthias Horx am Mittwoch über Visionen für die Wissensgesellschaft. Gemeinsam mit Regina Friess (Gameslab/HTW Berlin) und Christian Sommer (Warner Bros.) diskutiert er die Auswirkungen der Spielkultur auf Gesellschaft und Wirtschaft.

Mehr Informationen unter: www.deutsche-gamestage.de

Kontakt für das Wissenschaftsforum:
DIGAREC – Universität Potsdam
Michael Liebe
Tel.: +49 (0)30 60902451
Fax.: +49 (0)30 60902452
michael.Liebe@digarec.org

www.digarec.org

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