DIGAREC LECTURE am 11.12.2008

“Design Thinking und interaktive Medien”

Prof. Uli Weinberg (HPI-School of Design Thinking)

11.12.2008 – 18Uhr (c.t.) – 20Uhr
Haus 9, Raum 112
Campus Neues Palais Universität Potsdam

Am Neuen Palais 10
14469 Potsdam

In den Anfängen der Computerspiele war es noch möglich, mutterseelenallein zu programmieren und ein spannendes, wenn auch nur auf Text basierendes, Spiel zu entwickeln. Heute sind Computerspiele ausgewachsene multimediale und millionenschwere Produkte, für deren Herstellung heterogen zusammengesetzte hochqualifizierte Teams notwendig sind. Das Hasso Plattner Institut (HPI) in Potsdam bietet mit der School of Design Thinking seit 2007 ein völlig neuartiges Zusatzstudium an, in dem multidisziplinäre Teamarbeit an praxisorientierten Innovationsprojekten ein Jahr lang parallel zum Studium trainiert werden kann. 40 Studierende aus über 30 Disziplinen und 17 Berlin/Brandenburger Hochschulen studieren derzeit an dieser sogenannten “D-School”, die nach dem Vorbild des Institute of Design an der Stanford Universität aufgebaut ist. Prof. Uli Weinberg, Leiter der HPI D-School, erläutert die Idee des “Design Thinking” und gibt anhand von Projektbeispielen Einblick in die Arbeitsweise der Studierenden.

Der Vortrag wird auf Deutsch gehalten.

DIGAREC LECTURE am 4.12.2008

“General Game Playing and how Wii get in shape”

Prof. Dr. Torsten Schaub (Institut für Informatik der Universität Potsdam)

4.12.2008 – 18Uhr (c.t.) – 20Uhr
Haus 8, Raum 59
Campus Neues Palais Universität Potsdam

Am Neuen Palais 10
14469 Potsdam

Nimmt man Wikipedia zum Ausgangspunkt, so handelt es sich bei einem Spiel im Sinne der Spieltheorie um ein mathematisches Modell zur Beschreibung von Vorgängen, in denen mehrere Akteure gegenseitig die Ergebnisse ihrer Entscheidung beeinflussen. Diese weit gefasste Definition macht das eigentliche Spielen zu einem prototypischen Forschungsgegenstand, stellvertretend für weitaus komplexere Fragestellungen aus Informatik, Künstlicher Intelligenz bis hin zu den Wirtschaftwissenschaften, ähnlich der Fruchtfliege in der Genetik.

Oft können Sachverhalte, die Entscheidungen, Regeln und Wettbewerb involvieren, auf Spielformen abgebildet werden und so formal analysiert und experimentell durch Computer evaluiert werden.

In seinem Vortrag möchte Prof. Dr. Schaub zeigen, wie eng das Spielen mit dem Design automatischer Problemlösungsverfahren verknüpft ist und das an zwei Beispielen, nämlich dem General Game Playing und der Bewegungstherapie mit Nintento’s Spielekonsole Wii illustrieren.

Der Vortrag wird auf Deutsch gehalten.

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