DIGAREC Lectures im Wintersemester 08/09

Vorlesungsreihe des Zentrums für Computerspielforschung (DIGAREC) der Universität Potsdam Wintersemester 2008/09, Donnerstags, 14tägig, 18 bis 20 Uhr Haus 8, Raum 60/61 (EG unter dem Audimax)[Ausnahmen am 13.11. und 11.12.08: Haus 9, Raum 9.112 und am 4.12.08: Haus 8, Raum 59]

Universität Potsdam, Am Neuen Palais 10, 14469 Potsdam.

30. Oktober 08 – „Zur Medialität des Computerspiels“ mp3, Folien Günzel, Folien Liebe
Stephan Günzel/Michael Liebe/Dieter Mersch (Institut für Künste und
Medien)

13. November 08 – „Computerspiele in Kultur und Bildung“ Video Andreas Lange, Video Klaus Spieler
Andreas Lange/Klaus Spieler (Institut für digitale interaktive Kultur, Berlin) [Raum: Haus 9, 112]

4. Dezember 08 – „General Game Playing and How Wii Get in Shape“ Video
Torsten Schaub (Institut für Informatik) [Raum: Haus 8, 59]

11. Dezember 08 – „Design Thinking und interaktive Medien“
Ulrich Weinberg (Hasso-Plattner-Institut) [Raum: Haus 9, 112]

18. Dezember 08 – „Designing Wonder: Head Bumps, Dimensional Flips, and Scattered Melodies as Imaginal Labor in Some Recent Mario Games“ (Gastvortrag)
James Tobias (University of California, Riverside)

8. Januar 09 – „Fördert der Konsum von Mediengewalt die Aggressionsbereitschaft? Zum Stand der Debatte“
Barbara Krahé/Ingrid Möller (Institut für Psychologie)

15. Januar 09 – „Von der schrecklichen Schönheit der Computerspiele“ (Gastvortrag)
Andreas Rosenfelder (Vanity Fair)

29. Januar 09 – „Rechtliche Probleme von virtuellen Online-Spielen“
Oliver Castendyk (Erich-Pommer-Institut)

DIGAREC LECTURE am 29.1.2009

„Rechtliche Probleme von virtuellen Online-Spielen“
Prof. Dr. Oliver Castendyk (Direktor des Erich Pommer Instituts)

29.1.2009 – 18Uhr (c.t.) – 20Uhr
Haus 8, Raum 60/61
Campus Neues Palais Universität Potsdam

Am Neuen Palais 10
14469 Potsdam

„Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt“ (Friedrich Schiller) – Spiele bieten Platz für kreative Entwicklungen und persönliche Entfaltung, Spiele ohne Grenzen? Doch wann wird aus Spiel Ernst? Handelt es sich bei Spielen tatsächlich um einen rechtsfreien Raum?

Diese Frage wird vor allem vor dem Hintergrund der rasanten Entwicklung virtueller, komplexer Simulationsspiele wie „Second Life“ und „World of Warcraft“ oder filmisch anmutender Videospiele wie „Far Cry“, „Grand Theft Auto IV“ oder „Myst“ relevant. Denn im Gegensatz zu „alten“ Brettspielen wie „Monopoly“ oder „Mensch-ärgere-Dich-nicht“, die im familiären, privaten Raum gespielt wurden, ist bei Online-Spielen die Öffentlichkeit involviert, die durch Regeln geschützt werden muss.

Der Vortrag widmet sich deshalb in erster Linie der Frage, ob und wie in virtuellen Welten verschiedene Rechte, wie z. B. (virtuelles) Eigentum, Urheber- oder Persönlichkeitsrechte verletzt oder Verbote etwa im Bereich des Jugendschutzes missachtet werden können. Mehrere Fallbeispiele aus der Praxis der Online-Spiele dienen dabei der Veranschaulichung dieser Fragestellungen und der Suche nach rechtlichen Lösungen.

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