DIGAREC unterstützt und lädt ein zum Communityabend des GameCamp Berlin

Liebe GameCamperInnen,

viel zu lange haben wir euch auf die Folter gespannt, doch nun gibt es News. Wir machen es kurz: Wie ihr mittlerweile sicher geahnt habt, wird es 2019 kein GameCamp Berlin im gewohnten Format geben.

Für dieses Jahr haben wir stattdessen etwas Neues geplant. Was werden wir tun?

Games sind ein sowohl wirtschaftlich, als auch kulturell, sozial und politisch hochrelevantes und brisantes, aber auch hochinnovatives Medium.
Diese Entwicklungen aktiv zu begleiten und aufzuschlüsseln ist Aufgabe einer soliden Gamesforschung.
Diese ist in Deutschland allerdings trotz großer und guter Anstrengungen Einzelner im Vergleich zu anderen Ländern wie Dänemark oder Finnland noch im Hintertreffen.

Vor diesem Hintergrund werden wir in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit Dr. Stefan Höltgen (Medienwissenschaft Humboldt-Universität zu Berlin) und Dr. Sebastian Möring (Universität Potsdam / digarec) eingeladene VertreterInnen aus Forschung, Hochschullehre und Wirtschaft im Rahmen eines fokussierten Workshops in einen gemeinsamen Austausch bringen.

Wir wollen mit ihnen Möglichkeiten der Zusammenarbeit auch über Fachgrenzen hinweg ausloten. Wir wollen den aktuellen Stand der deutschsprachigen Gamesforschung reflektieren: Wie können wir diese besser vernetzen? Wie einen nachhaltigen Austausch mit den PraktikerInnen dieser Kultursparte befördern? Wie die Bedingungen zur Erforschung von Games am Standort Deutschland besser gestalten?

In der anschließenden Diskussion brauchen wir dich und deine Erfahrungen – wir freuen uns, wenn du vorbei kommst und dich an der Diskussion beteiligst!
Wir laden euch daher herzlich zu einem offenen Community-Abend ein! Dieser Abend schließt gleichzeitig den ersten Teil unseres internen Workshops ab, ihr bekommt also – neben spannenden Gesprächspartner*innen – durch kurze Impulsvorträge der Workshop-Teilnehmer*innen einen Einblick in den Stand der Diskussionen. Wir sind gespannt auf euren Input dazu.

 

  • Wann? 8. November 2019, 20 Uhr
  • Wo? Medientheater des Instituts für Musik- und Medienwissenschaft der HU Berlin
  • Was? Kurze Impulsvorträge der Workshop-Teilnehmer*innen zur aktuellen Situation der Game Studies in Deutschland mit anschließender Diskussion und einem Retrogaming-Abend.

Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr zahlreich erscheint und fleißig mitdiskutiert!Gefördert durch das “Projekt Zukunft” des Berliner Senats.

Ausstellung “Die DDR ins Spiel bringen. Digitale Spiele über die DDR und den Eisernen Vorhang” 25. – 29.9.2019

Im Rahmen des moving history | Festival des historischen Films, Potsdam, 25. – 29.9.2019

Mit freundlicher Unterstützung vom Computerspielemuseum

Ort: ZeM – Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaften
Hermann-Elflein-Straße 18
14467 Potsdam

Öffnungszeiten: 25.9. – 28.9., 14:00-18:00 Uhr, 29.9., 11:00-15:00 Uhr

Ausstellungseröffnung: 25.9., 13:00 Uhr Grußworte der Festivalleitung, Vorstellung der Ausstellung (Sebastian Möring), 13:15 Uhr: Vortrag (Englisch) Jaroslav Švelch (Karls-Universität Prag) “Gaming the Iron Curtain”, 14:15 Uhr: Diskussionsrunde (Deutsch) zum Thema “Geschichtsvermittlung und -unterhaltung im Medium des digitalen Spiels am Beispiel der DDR” mit Martin Thiele-Schwez (Game Designer und Medienwissenschaftler) und Denis Gießler (Journalist)

Spielungen: 26.9. – 28.9., 16:00 Uhr  

Während die DDR im Medium Film als Gegenstand der Geschichtsvermittlung und unterhaltung omnipräsent ist, fungiert sie in Computerspielen nur selten als Setting.

Warum ist das so? In welchem Verhältnis stehen Computerspiele als Teil unserer Unterhaltungskultur zur deutschen und speziell DDR-Erinnerungskultur? Wie sehen die wenigen Versuche aus, Themen wie das geteilte Deutschland bzw. Europa und DDR-Geschichte in Computerspielen zu verarbeiten?

Die interaktive Ausstellung »Die DDR ins Spiel bringen. Digital Spiele über die DDR und den Eisernen Vorhang« widmet sich diesen Fragen. Dabei versteht sie sich als eine Einladung darüber nachzudenken, wie die DDR in digitalen Spielen repräsentiert wird, welche Aspekte der DDR die ausgewähl ten Spiele aufgreifen und wie sie diese umsetzen und auf welche Weise digitale Spiele geeignet sein können, historische Inhalte darzustellen. Die Aus stellung zeigt sechs Spiele, welche die DDR entweder qua Simulation und/oder Exemplifikation repräsentieren.

Begleitend zur Ausstellung gibt es Spielungen, in denen einige der ausgestellten Spiele vorgespielt und vorgestellt werden. Dieses Format ermöglicht es, auf Besonderheiten der einzelnen Spiele einzugehen, z.B. ihre Spielmechaniken, ihre Geschichte, ihre Rezeption usw.

Instagram: ddrinsspielbringen_emw

Facebook: http://bit.ly/2H6LYZH 

Web: www.moving-history.de/programm/moving-history-games

Festivalkatalog | pdf Download

In Kooperation mit dem Brandenburgischen Zentrum für Medienwissenschaften (ZeM).
Die Ausstellung wird konzipiert vom DIGAREC – Zentrum für Computerspielforschung der Universität Potsdam und Studierenden des Kooperationsstudiengangs Europäische Medienwissenschaft der Universität Potsdam und der Fachhochschule Potsdam.

Kurator*innen: Hendrik Fischer, Frederike M. Hilgert, Kathryn Weiser, Pia Zdila, Sebastian Möring (Leitung)

Ausstellungsdesign: Camillo Kuschel, Adriaan Klein

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